Tagesbedarf Kalium

Mit diesem Rechner kannst Du ausrechnen, wie viel Kalium Du lt. Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) essen solltest:

Kalium ist ein Mineralstoff, der im Körper gemeinsam mit Natrium und Kalzium daran beteiligt ist, dass die normale Pulsfrequenz aufrecht erhalten wird, dass der Wasserhaushalt reguliert wird, dass Nervenimpulse weitergeleitet werden und dass die Muskelkontraktion gesteuert wird.

Vorkommen

Sehr viel Kalium enthalten ist in getrockneten Pilzen und in Sojamehl.

Mangel

Fast alle Lebensmittel enthalten Kalium - daher ist ein ernährungsbedingter Kaliummangel sehr selten. Ein Kaliummangel ist oft die Folge einer Gastroenteritis sowie anhaltendem Durchfall und Erbrechen. Auch Langzeitbehandlungen mit Diuretika oder Kortikosteroiden, zu häufige Einnahme von Abführmitteln, Diabetes mellitus das Cushing-Syndrom sowie verschiedene Nierenerkrankungen können zu einem Kaliummangel führen. Auch können ein übermäßiger Kaffeekonsum und ein übermäßiger Alkoholkonsum sowie starkes Schwitzen einen Kaliummangel zur Folge haben.
Die Symptome eines Kaliummangels sind Mattigkeit, Schläfrigkeit, Schwindel und Muskelschwäche. In schweren Fällen eines Kaliummangels kann es zu Herzrhythmusstörungen und Muskellähmungen kommen.

Überschuss

Zu einer übermäßigen Kaliumaufnahme kann es kommen durch die Einnahme von kaliumhaltigen Nahrungsergänzungsmitteln zum Ausgleich eines (vermeintlichen) Kaliummangels, durch schweres Nierenversagen oder durch zu lange Einnahme von Kalium-sparenden Diuretika. Die langfristig übermäßige Aufnahme von Kalium führt u. a. zu Ohrensausen, Taubheit, Muskellähmung , Herzrhythmusstörungen und besonders schweren Fällen zum Herzstillstand.

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