Tagesbedarf Zink

Mit diesem Rechner kannst du ausrechnen, wie viel Zink du lt. Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) essen solltest:


(Viel Phytat ist enthalten in Mais, Soja sowie in Weizen-, Gersten- und Roggenkleie, in Erdnüssen, in Getreide und Ölsaaten. Falls du davon sehr viel isst, wähle hohe Phytatzufuhr, falls du sehr wenig davon isst, wähle niedrige Phytatzufuhr).

Zink ist ein Spurenelement, das der Körper unbedingt benötigt für ein normales Wachstum, für die Wundheilung, für die Entwicklung der Geschlechtsorgane und für die Funktion der Prostata. Auch bei der Funktion des Insulins übernimmt Zink eine wichtige Steuerungsfunktion. Des weiteren ist Zink notwendig für die Steuerung der Aktivität von über 100 Enzymen.

Vorkommen

Zink kommt in fast allen Lebensmitteln zumindest in geringen Mengen vor. Sehr viel Zink enthalten Austern, Roggenkeime und Weizenkeime.

Mangel

Zinkmangel kommt bei gesunden Menschen nur im Falle einer deutlichen Unterernährung vor, nicht aber bei einer ausgewogenen Ernährung. Zinkmangel kann entstehen durch Malabsorption oder durch Acrodermatitis enteropathica. Da nach Verbrennungen oder bei einer Sichelzellenanämie ein erhöhter Zinkbedarf besteht, kann es bei diesen Erkrankungen ebenfalls zu einem Zinkmangel kommen.

Ein Zinkmangel äußert sich durch Appetitmangel und Veränderungen des Geschmacksempfindens. Ein länger andauernder Zinkmangel kann zu Entzündungen von Haut, Mundraum, Zunge oder Augenlidern führen. Bei Kindern, die einem längeren Zinkmangel ausgesetzt sind, sind Wachstum und geschlechtliche Entwicklung reduziert.

Überschuss

Eine übermäßige Aufnahme von Zink - meist hervorgerufen durch die Einnahme von entsprechenden Nahrungsergänzungsmitteln - kann die Aufnahme von Eisen und Kupfer über die Darmwand stören, was zu einem Eisenmangel oder Kupfermangel führen kann. Als Folge davon kann es zu Übelkeit, Erbrechen, Fieber, Kopfschmerzen, Müdigkeit und Bauchschmerzen kommen.

Weiterführende Links und Quellen

 

Tagesbedarf Zink
Alter Zink
mg/Tag
m w
Säuglinge
0 bis unter 4 Monatea 1,0
4 bis unter 12 Monate 2,0
Kinder
1 bis unter 4 Jahre 3,0
4 bis unter 7 Jahre 5,0
7 bis unter 10 Jahre 7,0
10 bis unter 13 Jahre 9,0 7,0
13 bis unter 15 Jahre 9,5 7,0
Jugendliche und Erwachsene
15 bis unter 19 Jahre 10,0 7,0
19 bis unter 25 Jahre 10,0 7,0
25 bis unter 51 Jahre 10,0 7,0
51 bis unter 65 Jahre 10,0 7,0
65 Jahre und älter 10,0 7,0
Schwangere
ab 4. Monat
  10,0
Stillende 11,0
aHierbei handelt es sich um einen Schätzwert.

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